Osteopathie ist die manuelle Anwendung von Anatomie und Physiologie. Der Grundberuf einer Osteopathin ist Ärztin oder Physiotherapeutin. Im Unterschied zur Physiotherapeutin befundet, palpiert und behandelt eine Osteopathin nicht nur muskulo-skelettal (also Muskeln und Gelenke), sondern auch viszeral: das bedeutet wir testen die Organe in Ihrer Form, Größe und vor allem Beweglichkeit zu den umliegenden Geweben. Außerdem arbeiten wir kranio-sakral. Das heisst wir untersuchen die Hormonachse im Körper (Drüsen welche Hormone produzieren und für viele Botenstoffe im Blut sorgen) und nehmen Einfluss auf das Nervensystem. Wir konzentrieren uns auf Gesundheit, nicht auf Krankheit und sehen die Physiologie des Menschen zusammenhängend und „im Ganzen“. Nichts ist voneinander unabhängig. Alles ist Eins. Jedes Gewebe bedingt sich mit allen anderen im Körper gesundheitlich gegenseitig. Das bedeutet die Ursache liegt oft nicht dort, wo der Schmerz oder das Problem auftritt.

Früher war osteoathische Medizin eine Therapie für arme Leute. Für die, die sich keine Medikamente leisten konnten. HEUTE ist es anders. Osteopathie ist für Menschen die sich auf die Suche nach den wirklichen Ursachen für Ihre Probleme und Schmerzen machen wollen und nicht nur Symptome bedecken, durch Medikation. Schul- und Komplementärmedizin gehen Hand in Hand und schließen einander auf keinen Fall aus. Vor allem in der Diagnostik. ZIEL ist immer das Wohl und die Gesundheit unserer Patient*innen.

Ich hoffe ich konnte damit die Frage nach dem Unterschied zwischen Osteopathie und Physiotherapie näher beleuchten und verständlich erklären.

Alles Liebe, Eure Anita

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